Archiv für die Kategorie ‘Julius’
September 18, 2007

Eine wunderschöne kleine Wanderung haben wir am Sonntag unternommen. Ausgehend vom Marbacher Gestütshof bei St. Johann (rot) liefen wir über gut befestigte Wege zum grünen Fels (gelb), von wo aus man eine wunderschöne Aussicht hat. Weiter ging es zum Rossfeld (grün), wo eine schöne und saubere Grillstelle zum Verweilen einlädt.
Auf dem Rückweg streiften wir noch die Hohe Warte, die an jedem Sonntag im Sommer geöffnet hat und genossen auch dort den unvergleichlichen Ausblick. Gegen 18:00 Uhr waren wir müde und ausgehungert am Auto.
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September 14, 2007
Gestern wurde endlich wahr, worauf wir seit fast fünf Monaten warten. Mein Antrag auf Vater-Kind-Kur wurde endlich bewilligt. War es die Drohung aus der Krankenkasse auszusteigen, weil ich es für meine Gesundheit nicht weiter verantworten kann zu warten, oder war es einfach der freundliche AOK-Mitarbeiter, der das jetzt ermöglicht hat? Wir werden es wohl nie erfahren. Tatsache ist, dass wir nun die Wahl zwischen zwei Kurheimen haben. Wann und wohin es gehen wird, ist also noch völlig offen. Aber schnell muss es jetzt gehen, das steht für alle fest.
Ich kann nur allen Müttern und Vätern raten, sich an eine Organisation wie z.B. das Diakonische Werk o.ä. zu wenden, wenn sie sich vorgenommen haben, einen Kurantrag einzureichen. Man spart sich sicherlich viele Nerven dabei.
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September 2, 2007
Wirklich alles andere als allein waren wir heute im Erlebnispark Tripsdrill. Das lag sicherlich an dem schönen Wetter und an den Sommerferien im Süden Deutschlands.
Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass man den Besuch in Tripsdrill nicht bereut: der Park ist wirklich top gepflegt und an keiner Stelle verwahrlost. Die Fahrgeschäfte sind so bunt gemischt, dass für jede Altersgruppe etwas dabei ist. Und da man die Fahrten alle pauschal mit dem Eintrittsgeld bezahlt, kann man so viele Runden drehen wie man will.
Empfehlenswert bei Familienausflügen ist es, einen Bollerwagen mitzunehmen und dort schon etwas Verpflegung mitzunehmen. Bei hohen Temperaturen ist man auch mit einer Kühlbox gut beraten, denn die Preise für Getränke und Speisen sind nicht zu verachten.
Fahrgeschäfte gibt es wirklich für alle Geschmacksrichtungen: von der ruhigen Entenfahrt bis zur wilden Achterbahn ist alles dabei.
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August 12, 2007
Nachdem die Jungs ja nun Beide ein Fahrrad besitzen auch damit fahren können, haben wir heute eine kleine Radtour unternommen. Julius und Jonathan radelten eifrig über den betonierten Feldweg und den geschotterten Waldweg auf ihren Rädern ohne Gangschaltung. Während dessen genossen Amelie und Hannah den Fahrtwind in Ihrem ungefederten Fahrradanhänger. Zur Belohnung gab es am Ziel für jeden ein Eis.
Und da habe ich wiederholt eine Parallele zwischen Amelie und Julius beobachtet: wenn Amelie bockt, legt sie sich vorsichtig auf den Rücken und strampelt mit den Beinen. Das Foto musste ich einfach abbilden…
Der Nachhauseweg gestaltete sich ungleich schwieriger als die Herfahrt: es ging steil bergauf. Nun musste ich zwar keine Sorge mehr haben, dass Julius oder Jonathan ohne zu Bremsen davonrauschen, aber dafür bedurfte es großer rhetorischer Gewandheit um noch das letzte Stückchen Motivation aus den Beiden herauszukitzeln. Diese Jugend von heute…
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August 5, 2007
Ziemlich spontan sind wir in diesem Jahr mit unseren Urlaubsvorbereitungen vorgegangen. Andrea und ich entschieden uns Samstag vormittag, eine Woche in den Bayerischen Wald zu fahren. Wir packten das Fahrzeug voll, holten unsere Kinder bei den Großeltern ab und los ging es.
Die Unterkunft in einem Feriendorf in Arrach hatten wir von zuhause aus noch schnell telefonisch gebucht. Nach viereinhalb Stunden Fahrt erreichten wir am Abend die Unterkunft: eine urige Wohnung in einem soliden Bungalow. Was wir nicht wußten: ein paar Siebenschläfer erwarteten uns schon.
In dieser Woche haben wir einiges unternommen: wir unternahmen Wanderungen zu Ausflugszielen in der nahen Umgebung und besuchten Wildgehege und einen Wildpark.
Sehr angenehm für Familien: die Wanderwege um Arrach sind auf Kinderwagen-Tauglichkeit geprüft und in einer extra aufgelegten Broschüre verzeichnet. Die Wege waren denn doch streckenweise nicht so gut geeignet für unseren Doppelsitzer, aber wir kamen immer an
.
Alles in Allem haben wir im Bayerischen Wald einen relativ erholsamen Urlaub verbracht. Auch den Kindern hat es sehr gut gefallen.
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Juni 10, 2007
Alle zwei Jahre öffnen sich in unserer Feuerwache die Tore für interessierte Besucher. In diesem Jahr gab es noch einen Anreiz mehr, dort hin zu gehen: ein neues Feuerwehrauto LF 20/16 war angeschafft und feierlich übergeben worden. Obwohl es ziemlich heiß war, waren erstaunlich viele Leute unterwegs.
Natürlich konnte man auch eine Runde in einem älteren Fahrzeug drehen. Jonathan und Julius trauten sich zuerst nicht so recht, als ich dann mitging, war es ok… Ronja war da unkomplizierter: mit ihrer Freundin stieg sie gleich zwei mal in das knallrote Fahrzeug ein und hatte ihren Spaß daran, als die Sirene kurz aufheulte.

In einer Spielstraße konnten die Kinder den Umgang mit echten Feuerwehrschläuchen versuchen. Gar nicht so einfach, so eine Düse in der Hand zu halten. Und wer schon einmal versucht hat auf einen Feuerwehrschlauch zu stehen, weiß, dass die Dinger unter einem gewaltigen Druck stehen müssen.
Da wurde das neue LF 20/16 fast schon unwichtig. Trotzdem schafften wir es irgendwann rüber zu dem tollen Fahrzeug und mit sachverständigen Gesten zeigten mir Jonathan und Julius alles angefangen bei der Spreizzange über die Blechschere, B-Rohre, Schnellangriff und den Unfallkoffer. Sogar im Sitz integrierte Sauerstoffflaschen gibt es in dem auf Hochglanz polierten LKW.
Vollbeladen mit Funki-Malheften, Aufklebern, Bastelbögen und Prospekten über den korrekten Umgang mit Feuerlöschern verließen wir einige Zeit später das gut besuchte Fest. Das hat Spaß gemacht und war wirklich interessant.
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Mai 28, 2007
Auge in Auge mit dem T-Rex im Löwentormuseum
Wir waren definitiv nicht die Einzigen, die an diesem Tag das Löwentormuseum besuchen wollten. Fast eine ganze Stunde verbrachten wir im Regen vor dem Museum um die begehrten Eintrittskarten zu ergattern. Ich bin immer noch erstaunt über den Mini-Preis, den wir für zwei Erwachsene und drei Kinder zahlten. Amelie und Hannah hatten sich ja für zuhause entschieden…
Die Ausstellung war sehr interessant, wenn ich auch etwas mehr erwartet hatte. Aber vielleicht ist man in Zeiten von Freizeitparks und 3D-Kinos einfach schon zu verwöhnt um noch ein Auge für die Details zu haben. Die Kinder jedenfalls waren sehr interessiert und ließen keine Vitrine, kein Skelett und kein Diorama aus.

In einem Bereich konnte man einer Restauratorin bei der Arbeit zusehen. Neben dem größten Diorama konnten die Kinder ein Skelett ausgraben und in einem etwas abgetrennteren Raum gab es allerhand Wissenswertes über den T-Rex zu erfahren. Z.B. dass der Oberschenkelknochen meine Größe von 1,90m noch übertrifft.
Gemein wie immer: Merchandising an dem man nicht vorbeikommt. Vermutlich wird so der günstige Eintrittspreis wieder wett gemacht, aber das ist in Ordnung finde ich. So gab es noch für jedes Kind eine Kleinigkeit aus den kindgerecht in Bodennähe angebrachten Regalen.

Wirklich schön ist auch der Rosensteingarten, durch den wir dann zurück zu unserem Fahrzeug liefen. Vorbei an einem fantastischen Abenteuerspielplatz sind die Wege und Wiesen gesäumt von hohen alten Bäumen. Sicher auch ein Ausflugsziel für Familien aus der näheren Umgebung von Stuttgart.
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März 19, 2007

Das Landwirtschaftliche Museum in Hohenheim war ein echter Glückstreffer für uns. Neben einer Vielzahl an Mähdreschern und einer noch viel größeren Sammlung an Traktoren gibt es eine auch für Kinder sehr interessante Ausstellung über die Landwirtschaft mit Modellen und landwirtschaftlichen Geräten aus vergangenen Zeiten. Also sehr zu empfehlen. Und der Eintrittspreis ist zu verkraften.

Julius „im“ Claas Xerion, den er hier zum ersten Mal in Originalgröße gesehen hat. Der Trac kann in weniger als einer Minute seine Kabine um 180° drehen!
Weitere Informationen zum Landwirtschaftlichen Museum Hohenheim
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